

Meine
Reiterlaufbahn startete ich mit 4 Jahren mit Voltigierunterricht.
Mit 6 Jahren stieg ich aufs Reiten um, so wie die meisten, ganz normal im
Schulbetrieb.
Mein damaliges Pflegepferd war ein Haflinger.
Nach ein paar Jahren im Schulbetrieb wo ich auch meinen Reiterpass und meine
Reiternadel gemacht habe, verließ ich mit meiner damaligen Reitlehrerin
den Reitstall und wurde auf ihrem Pferd Mitreiter. Auf ihm sammelte ich meine
ersten Turnier Erfahrungen.
Nach 2
Jahren wechselte ich zu Hans Riegler nach Sulz im Wienerwald. Wo ich auch
endlich mein erstes eigenes Pferd bekam. Ein 3 jähriger Wallach namens
Boccaccio.
Es war bzw. ist ein sehr schwieriges Pferd. Trotzdem habe ich mich nicht beirren
lassen und immer an ihn geglaubt und mein Gefühl hat sich inzwischen
bestätigt, trotz vieler Enttäuschungen hat sich die Mühe gelohnt,
er ist mittlerweile 8 Jahre und wurde zu einem Dressurpferd mit Potential.
2006 brach ich die Zelte in Sulz ab, um meinen Traum zu verwirklichen Profireiter
zu werden. Ich ging nach Deutschland um ein Praktikum u. a. bei Ulla Salzgeber
zu machen.
Nach 1-jährigem Aufenthalt verließ ich vorübergehend das Lager
der Dressurreiter, um für den Übungsleiter das Springen zu üben.
Den Übungsleiter bestand ich mit Auszeichnung.
Während dessen bekam ich ein zweites Dressurpferd, mein Lehrpferd, Velvet
Touch (siehe eigene Pferde), genannt Joy. Er brachte mir innerhalb eines
Jahres alle Lektionen bis zur schweren Klasse mit Hilfe und toller Unterstützung
von Caroline Kottas-Heldenberg bei.
Ich erritt mit meinen zwei Pferden in einem Jahr alle Lizenzen von der RD1
bis zu RD3.
Mittlerweile steht Joy in Pension und genießt sein Leben auf saftigen
Graskoppeln.
2008 kaufte ich einen 14-jährigen Wallach namens Montgomery
B , der mich mit seinem riesigen Potential überzeugte.
Montgomery ging sehr erfolgreich Kleine Tour in Deutschland und in Holland.
2009 ein Jahr mit vielen Neuigkeiten: ich verwirkliche meinen Traum und mache
mich selbständig, nebenher besuche ich die Abendschule HAK und meine
Turniere sollen natürlich auch nicht zu kurz kommen.
Auf diesem Weg wird mich meine neue Trainerin, Sabine Dürrheim, begleiten
und unterstützen.